Ab in den Urlaub

Jetzt bin ich also auch im Urlaub, zwar nicht gerade weit weg und das Wetter ist auch schlecht, aber immerhin ein wenig Abwechslung von meinen eigenen vier Wänden. Mein Ziel? Die Wohnung meiner Großeltern in der Nähe von Nürnberg. Obwohl die Großstadt mit der S-Bahn nur wenige Minuten entfernt liegt, ist die Gegend überraschend ländlich. Heute zum Beispiel bin ich mit meiner Schwester, meiner Mutter und meinem Opa mit dem Fahrrad zu einem Baggersee gefahren. Kaum waren wir dort nach einstündiger Fahrt angekommen, begann es zu regnen. Aber dieser Regen hatte etwas befreiendes und war nach der Anstrengung und der heute überraschend einsetzenden Hitze sehr erfrischend.

Überhaupt empfinde ich meine Umgebung, vor allem den Regen, auf eine völlig andere Weise wenn ich weitab des hektischen Lebens mit dem Fahrrad unterwegs bin. Wenn der Erdboden unter den Reifen nachgibt und die Vögel in den Baumkronen zwitschern möchte ich einfach nur weiterfahren. Ermüdung? In dieser Situation (zumindest, wenn keine Berge nahen) ein Fremdwort. Gedanken und Sorgen sind verschwunden, es gibt nur noch das kontinuierliche Treten der Pedale und die Natur um mich herum. Ein Urlaub von mir selbst, dass erreiche ich nicht durchs wegfahren von zu Hause, sondern durch Anstrengung hypnotisierender Monotonität.

Nun zum eigentlichen Zweck dieses Eintrages: Ich möchte euch meine von jetzt an höchstwahrscheinliche Blog-Abstinenz ankündigen. Das liegt daran, dass meine Großeltern über keinen Internetanschluss verfügen und ich deshalb keinen Zugriff auf den Editor zum Verfassen von Artikeln haben werde. Sattdessen werde ich die Zeit „sinnvoll“ nutzen, indem ich viele Gesellschaftsspiele mit meinen Großeltern spiele (langsam hängt mir Rummy echt zum Halse raus) und lese (Ich kann es kaum erwarten, die vom letzten Schuljahr übrig gebliebene Schullektüre zu verschlingen *Ironie*).



Nein, das sind nicht meine Karten, mir ist nur selten das Glück vergönnt, halbwegs zueinander passende Karten oder sogar einen Jocker zu ziehen 😉

Zum Abschluss noch einige Bilder von einer Schafherde, die mit ihrem Schäfer in der Gegend rund um Nürnberg umherzieht, aufgenommen direkt unter meinem Zimmerfenster!




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Über Anni

Anni, 21 Jahre jung. Deutsch-Chilenin auf der Reise durch die große weite Welt, von einer Küche zur nächsten. Ständig auf der Suche nach neuen kreativen Rezepten und den dazugehörigen (Test-)Essern.
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