Der Geschmack des Winters

Nach was schmeckt der Winter? Sobald die Temperaturen im Freien abnehmen (und zu meinem Entsetzten mittlerweile auch schon viel früher) stapeln sich in den Regalen der Geschäfte Produkte mit vielsagenden Namen wie Winterzauber, Wintertee, Himmelszauber oder Wintertraum. Zugegeben, die meisten dieser Sorten schmecken wirklich nur während der dunklen Jahreszeit wirklich gut, aber über den Inhalt verraten die Bezeichnungen trotzdem nichts, da muss man sich schon mit den Bildern behelfen.

Ich habe Ende letzten Jahres den oben genannten Wintertraum probiert, ein Rooibus-Tee mit Geschmack nach, so steht es auf der Packung, würzigem Zimtstern und der fruchtig-frischen Orange – geschmeckt hat er mir nicht besonders, denn ich esse Zimtsterne wesentlich lieber als sie zu trinken 🙂

Für mich schmeckt (und riecht) Weihnachten nach Orangen, Äpfeln, Zimt und anderen winterlichen Gewürzen. Und um die Erinnerung an das Fest der Liebe wachzurufen habe ich einen Kuchen gebacken, einen Apfelgugelhupf mit Rosinen und Zimt. Superlecker!

Zugegeben, er hatte nicht die klassische Gugelhupf-Form, da ich bei mir zu Hause keine ausreichend große gefunden habe. Nach dem Backen war er dann soweit aufgegangen, dass ich ihn zweimal stürzen musste, damit er einigermaßen gerade steht.

 

Hier ist das Rezept, falls ihr Lust bekommen habt den Kuchen nachzubacken:

Zutaten (für eine Gugelhupfform à 1 1/2l Inhalt):
100g Rosinen
10 EL Apfelsaft
125g weiche Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier • Salz
300g Mehl
3 TL Backpulver
½ TL Zimtpulver
250g Äpfel (2-3 Stück, z.B. Boskop)
Mehl und Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Gugelhupfform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Die Rosinen in einer Schüssel in 2EL Apfelsaft einweichen. Die Butter, den Zucker und den Vanillezucker in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Nach und nach die Eier und 1 Prise Salz unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Buttercreme sieben. Den restlichen Apfelsaft und den Zimt hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Die Äpfel vierteln, schälen und die Kerngehäuse entfernen, das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Rosinen mit Küchenpapier trocken tupfen, leicht mit Mehl bestäuben und mit den Apfelwürfeln unter den Teig mischen.
  4. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Den Apfelgugelhupf im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene etwa eine Stunde goldbraun backen. Herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen. Dann aus der Form lösen, vorsichtig auf das Kuchengitter stürzen und vollständig abkühlen lassen. Den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und zum Servieren in Scheiben schneiden. Pu genießen oder mit etwas schlasahne garnieren.
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Über Anni

Anni, 21 Jahre jung. Deutsch-Chilenin auf der Reise durch die große weite Welt, von einer Küche zur nächsten. Ständig auf der Suche nach neuen kreativen Rezepten und den dazugehörigen (Test-)Essern.
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