Blogumzug

Liebe Leserinnen und Leser,
Im Laufe der Zeit wurden die Blogeinträge seltener, die Inhalte weiter gefächert und ich bekam das Gefühl,  mein Blog verliert sich im Chaos. Nach einigem hin und herüberlegen habe ich mich deshalb dazu entschlossen, umzuziehen – zumindest virtuell. Neue Rezepte, neue Fotos, neue Inspiration. Regelmäßige Einträge sind mein Ziel, deshalb gibt es von nun an jede Woche mindestens ein Rezept zum nachbacken, nachkochen oder besser gesagt einen Anreiz kreatives Küchenchaos zu veranstalten. Und da ich seit Beginn meines Chile-Aufenthaltes von so vielen lieben Mitmenschen um die Rezepte gebeten wurde, gibt es den ganzen Spaß jetzt auch auf Spanisch (zum Teil noch etwas holprig, aber verständlich ;-) ).

Kurz gesagt: Neue Rezepte von mir findet ihr von nun auf Liebe geht durch den Magen. Ich bedanke mich bei allen meinen bisherigen Lesern und hoffe sehr, dass wir uns bald wiederlesen!

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

Spitzbuben {In der Weihnachtsbäckerei V}

Spitzbuben

Was, schon wieder ein Plätzchenrezept? Ja, schon wieder ein Plätzchenrezept! Hier in Chile kommen die kleinen deutschen Weihnachtskekschen einfach viel zu gut an: schneller als ich für Nachschub sorgen kann verschwinden sie einer nach dem anderen im Mund meines Gastbruders – wobei es ihm eigentlich ziemlich egal ist, ob er Weihnachtsgebäck nascht oder Kuchen; hauptsache süß und lecker. In der bBiologischen Fachsprache nennt man so eine beziehung mit gegeseitigem Nutzen übrigens Symbiose.😉 Nunja, in dieser Woche habe ich die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen, um viele neue Rezepte auszuprobieren und vielleicht auch neue Lieblinge darunter zu finden (vielleicht diese Schoko-Chili-Kipferl nach Johann Lafer?). Von meiner Tante Carola habe ich das vorliegende Rezept für Spitzbuben bekommen, dass den Geschmackstest mit Bravour bestanden hat.

Diese Plätzchen sind perfekt, um sie gemeinsam mit der besten Freundin zu backen, da man a) viel Ausstecharbeit hat und b) die Kekse nach dem Backen mit Marmelade bestrichen und zusammengesetzt werden wollen. In vielen Rezepten wird geraten, den Marmeladen/Zusammensetzteil direkt nach dem Backen mit den noch heißen Plätzchen durchzuführen, doch angewärmte Marmelade auf kalten Keksen erzielt denselben Effekt, bringt jedoch weniger Stress und Verbrennungsgefahr mit sich.

¿Otra receta de galletas? Sí, otra receta de galletas! Aquí en Chile la gente se entusiasma fácilmente con las pequeñas galletas navideñas alemanas: mi hermano se las come más rápido de lo que puedo preparar más. Esta semana no dejé pasar la oportunidad de probar muchas recetas nuevas y quizás incluso encontrar nuevos favoritos entre ellos. Esta receta me la pasó mi tía Carola que pasó la prueba de sabor con gran éxito.
Las galletas Spitzbuben son perfectas para cocinar junto a su mejor amiga, porque a) hay mucha masa que cortar y b) después de hornear quieren ser pintadas con mermelada y montadas.

Spitzbuben

Zutaten:
420 g Mehl
210 g Zucker
250 g Butter
125 g gemahlene Mandeln
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
1 Glas Marmelade

Zubereitung:
1. Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Ei schaumig schlagen. Mit Mandeln und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen.
2. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 Millimeter dick ausrollen und ausstechen (ich habe mittelgroße Herzformen verwendet).
3. Die Plätzchen auf der mittleren Schiene in 8 bis 10 Minuten hellgelb backen. Mit dem papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen.
4. Die Marmelade portionsweise kurz in der Mikrowelle erhitzen, bis sie lauwarm ist (in meinem Fall waren es je ca 15 Sekunden). Je eines der Plätzchen mit Marmelade bestreichen und ein anderes daraufsetzen. Mit Puderzucker bestäuben und in einem luftdichten Behälter aufbewahren – oder gleich vernaschen.😉

Spitzbuben Spitzbuben

Spitzbuben (rellenos con mermelada)

Ingredientes:
420 g de harina
210 g de azúcar
250 g de mantequilla
125 g de almendras molidas
1 huevo
1 cucharadita de vainilla
1 frasco de mermelada (mientras más pegajosa mejor)

Preparación:
1. Batir la mantequilla con el azúcar, la vainilla y el huevo hasta lograr una masa suave y esponjosa. Agregar harina y almendras y amasar hasta obtener una masa suave. Formar una bola, envolver en papel plástico y refrigerar durante una hora.
2. Precalentar el horno a 175ºC. Engrasar dos bandejas. Extender la masa con el rodillo sobre una superficie enharinada a unos 3 milímetros de espesor y cortar con molde (yo usé un molde mediano de corazón).
3. Colocar las galletas sobre las bandejas. Hornear durante unos 8 a 10 minutos en el horno precalentado. Retirar de la bandeja y dejar enfriar.
4. Calentar brevemente la mermelada (en porciones) el microondas hasta que esté tibia (en mi caso eran unos 15 segundos). Untar la mitad de las galletas con la mermelada caliente y cubrir con la otra mitad de galletas. Espolvorear con azúcar flor y guardar en un recipiente hermético – o se las comen al tiro.😉

Spitzbuben Spitzbuben

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar

Schneekugeln {In der Weihnachtsbäckerei IV}

Was unterscheidet Plätzchen von Keksen? Als ich neulich bei meinem Onkel zu Besuch war, um gemeinsam mit der bei ihnen wohnenden deutschen Freiwilligen Plätzchen zu backen, stellte er uns diese Frage. Nach einigem Nachdenken kamen wir zu folgendem Schluss: „Plätzchen backt man zu Weihnachten, da weiß gleich jeder worüber man spricht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie (im gegensatz zu normalen Keksen) große Mengen an Zimt, Nüssen und Vanille enthalten, ist seeeeeeehr groß.“

Ganz in diesem Sinne möchte ich heute mit euch ein Rezept für Zimtkugeln teilen, entdeckt bei Mia von mia.s everydaystories. Die runden Mürbeteigplätzchen werden vor dem Backen in Zimtzucker gewälzt und glitzern deshalb wunderbar im Licht – und da ich hier in Südamerika gerade leider keinen Schnee auftreiben kann, fungieren sie eben als Ersatz.😉

Cuál es la diferencia entre galletas y Plätzchen? Cuando recientemente estuve en la casa de mi tio preparando galletas navideñas junto con una voluntaria alemana que vive con ellos, nos preguntó eso. Después de pensarlo un rato, llegamos a las siguiente conclusión: „La probabilidad que los Plätzchen contengan grandes cantidades de canela, vainilla y/o nueces so extremadamente altas.“

En este sentido, hoy quiero compartir con ustedes una receta para Bolas de Canela que encontré en la página mia.s everydaystories. Antes de hornear, las galletottas se cubren con una mezcla de azúcar y canela, por lo que brillan maravillosamente a la luz – y como aquí en lationamérica desafortunadamente no hay nieve por el momento, actua como sustituto para las guerras de bolas de nieve.😉

Schneebälle

Zutaten (für etwa 35 Stück):
100 g kalte Butter
150 g Mehl
75 g Zucker
1 Eigelb
1 Prise Salz
Zimtzucker (aus etwa 30 g Zucker und 1 TL gemahlenem Zimt)

Zubereitung:
1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und mit dem Zucker mischen. Einen Haufen bilden und in dessen Mitte eine Mulde eindrücken. Das Eigelb hineingeben und mit dem Mehl zu einem Brei vermischen.
2. Butter in Stücke schneiden, auf den Brei geben, mit Mehl bedecken und alle Zutaten verkneten. Mindestens eine halbe Stunde kaltstellen.
3. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
4. Den Teig in 4 gleichgroßen Teile teilen und aus jedem Teil eine Rolle formen. Von dieser Rolle jeweils gleichgroße Scheiben abschneiden. Jede Scheibe zu einer Kugel formen. Einzeln im Zimtzucker wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Etwa 10 – 15 Minuten backen.
Anmerkung: Die Plätzchen fühlen sich bei Berührung noch sehr weich an, doch beim Abkühlen werden sie stabiler, also nicht zu lange backen.

Schneebälle
Schneebälle

Bolas de Canela

Ingredientes (para aproximadamente 35 galletas):
100 g de mantequilla (fría)
150 g de harina
75 g de azúcar
1 yema de huevo
1 pizca de sal
Mezcla de 30 g de azúcar y 1 cucharadita de canela en polvo

Preparación:
1. Tamizar la harina sobre la superficie de trabajo y mezclar con el azúcar. Formar un cerro dejando una depresión en el medio. Verter las yemas de huevo y mezclar con la harina.
2. Cortar la mantequilla en trozos y colocar alrededor del cerro, cubrir con harina y amasar bien todos los ingredientes. Refrigerar al menos media hora.
3.Precalentar el horno a 180 º C. 
4. Dividir la masa en 4 partes iguales y formar una salchicha de cada una. Cortar porciones iguales y formar bolitas. Cubrir con la mezcla de azúcar y canela y colocar en una bandeja para hornear engrasada. Hornear en el horno precalentado durante unos 10 a 15 minutos.
Nota: Las galletas se sentirá muy suave al tocarlas, pero cuando se enfríen se endurecen.

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Lemon Blueberry Cheesecake Cookies {ft. the Cookie Monster}

Wie ihr vielleicht im laufe des letzten (deutschen) Sommers festgestellt habt, bin ich ein unheimlich großer Fan von Heidelbeeren. Andauernd bin ich die 20 km bis zur Selberpflückstelle gefahren und habe stundenlang von den blauen Beeren genascht und kiloweise Gepflücktes nach Hause gekarrt. Beim zweiten Mal (in einer Woche) hat mich der Verkäufer nach meinem Namen gefragt und bei den kommenden Malen wurde ich stets freundlichst begrüßt und die Summen abgerundet. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten im August wieder die Felder unsicher zu machen, vielleicht auch nach einem Sonnenaufgang in der Heide, denn die liegt auf dem Weg.

Nun will es der Zufall, dass meine chilenische Gastfamilie einige Heidelbeersträucher im Garten hat, die zwar noch nicht tragen, jedoch gibt der Tiefkühlschrank so einiges an gefrorenen Beeren her, die vor Saisonbeginn verwertet werden wollen. Auf Hotpolkadot fand ich ein Rezept für Lemon Blueberry Cheesecake Cookies. Und da hieß es auch schon auf in die Küche: Beeren auftauen, Frischkäse klein würfeln, backen, genießen! Das tolle an diesen Cookies ist, dass sie dank des Frischkäses nicht so unheimlich süß sind wie anderer ihrer Art und die Heidelbeeren ihnen eine fruchtige Note geben – meine Gastfamilie war begeistert und die Cookies schneller weg als ich gucken konnte.🙂

Soy absolutamente adicta a los arándanos. Resulta que mi familia chilena tiene guardado una gran cantidad de esos frutos azules en el congelador que deben ser consumidos antes del comienzo de la nueva temporada. Yo me sacrifiqué a preparar unas Galletas de Limon, Arándanos y Cheesecake que habí descubrido en Hotpolkadot meses atras y que he querido probar desde entonces. Lo bueno de estas galletas es que debido al queso crema contenido no son tan dulces como otros Cookies americanos y los arándanos les dan una nota frutal. Resumiendo: A mi familia chilena le encantaron y fueron comidas en un dos por tres.🙂

Und außer für die Augen bzw. den Magen gibt es heute auch noch etwas auf die Ohren: das Krümelmonster covert Call me Maybe!

Lemon Blueberry Cheesecake Cookies

Zutaten (für etwa 30 Stück):
1 Tasse Butter (Raumtemperatur)
1 Tasse Zucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
4 EL Zitronensaft
2 Eier
1/2 TL Backpulver + 1/2 TL Natron
1 TL Salz
3 Tassen Mehl
1-2 Tassen Heidelbeeren
3/4 Pckg. Frischkäse

Zubereitung:
1. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die abgeriebene Zitronenschale, den Zitronensaft sowie die Eier unterrühren.
2. Das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver und dem Salz vermischen und über die Masse sieben. Mit den feuchten Zutaten verrühren.
3. Vorsichtig die Blaubeeren unterheben; aufpassen, dass sie nicht platzen.
4. Den Teig etwa 20 Minuten kalt stellen, damit er sich leichter formen lässt.
5. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Backbleche fetten oder mit Backpapier auslegen.
6. Für jeden Cookie einen gehäuften Teelöffel Teig zu einer Kugel formen. Platt drücken und einen Teelöffel Frischkäse in die Mitte geben. Den Teig zusammenfalten und erneut zu einer Kugel rollen. Auf ein backblech legen und leicht platt drücken.
7. Etwa 10-14 Minuten lang backen, bis die Ränder leicht braun werden. Auf einem Auskühlgitter vollständig erkalten lassen.

Lemon Blueberry Cheesecake Cookies

Lemon Blueberry Cheesecake Cookies

Ingredientes (para approx. 30 galletas):
1 taza de mantequilla
1 taza de azúcar
ralladura de un limón
4 cucharadas de jugo de limón
2 huevos
1/2 cucharadita de polvo de hornear + 1/2 cucharadita de bicarbonato de soda
1 cucharadita de sal
3 tazas de harina
1-2 tazas de arándanos
3/4 paquete de queso crema

Preparación:
1. Batir la mantequilla con elo azúcar hasta que quede cremoso. Agregar la ralladura de limón, el jugo de limón y los huevos. Revolver.
2. Mezclar la harina con el bicarbonato de sodio, el polvo de hornear y la sal. Agregar a la masa y batir bien.
3. Añadir suavemente los arándanos; tener cuidado que no estallen.
4. Refrigerar la masa durante 20 minutos; después se podrá moldear fácilmente.
5. Precalentar el horno a 175 º C. Engrasar las bandejas.
6. Para cada galleta formar una bola de una cucharadita colmada de masa. Aplanar y poner una cucharadita de queso crema en el medio. Doblar la masa y de nuevo formar una bola. Colocar en una bandeja para hornear y aplanar ligeramente.
7. Hornear unos 10-14 minutos, hasta que los bordes estén ligeramente dorados.

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Tuff, tuff, tuff {In der Weihnachtsschenkerei}

Ich liebe es, Leute zu beschenken. Zu Weihnachten, zum Geburtstag und jeder sich bietenden Gelegenheit; immer wird überlegt was für die Person in Frage kommen könnte – und dem wird dann mindestens ein persönlicher Touch gegeben (wenn es nicht komplett selbst gemacht wird). Dann gibt es auch diese Gelegenheiten, wo man es am wenigsten erwartet und die Freude noch größer ist.

Jedes Jahr im Dezember verschenke ich essbare Klenigkeiten mit einem Weihnachtsbaumanhänger. Letztes Jahr gab es Dominolokomotiven. Meine Großeltern habe seit meiner Grundschulzeit ein XXL-Format im Schrank stehen, dass ich mittlerweile eher nicht essen würde, aber frisch zubereitet sind sie zu 100 % verzehrbar. Was ihr dazu braucht? Das hier:
Lokomotive

Mit Wasser und gesiebtem Puderzucker rührt ihr einen dickflüssigen Puderguss an, der als Kleber dient. Zuerst die Unterseite der Dominosteine mit dem Brei bestreichen (am Rand etwas frei lassen, damit der Guss nicht herausquillt). Anschließend die Räder anbringen und den Schornstein aufkleben. In Folie einwickeln und verschenken; fertig ist das Weihnachtsgeschenkchen!

Lokomotive
Lokomotive
Lokomotive

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Cake Pops

Cake Pops – einfach, die perfekte Resteverwertung und unheimlich dekorativ. Als ich auf Bakerella zum ersten Mal ein Foto der Kuchen am Stiel gesehen habe, habe ich mich in sie verliebt und sie irgendwo weit oben auf meine Nachbackliste gesetzt. Letztendlich backe ich jedoch selten etwas aus dieser Sammlung potentieller Lieblingsrezepte nach, sondern setze stattdessen spontan etwas ganz anderes in die Tat um. Zum Geburtstag bekam ich von meiner Freundin Birthe ein wundervolles kleines Förmchen, in das man die Cakepop-Masse hineindrückt und diese so die Form eines kleinen Cupcakes bekommt. Vier lange Monate lang staubte es dekorativ in meinem Regal ein, bis mir bewusst wurde, dass ich unmöglich für ein Jahr ins Ausland gehen kann ohne es vorher einzuweihen und Birthe pünktlich zu ihrem Geburtstag ein Foto zu schicken (zu dem Zeitpunkt war ich bereits mehrere tausend Kilometer entfernt in Südamerika).

Als Basis habe ich einen selbstgebackenen Marmorkuchen verwendet, den ich unserem Tiefkühlschrank gefunden habe (eine richtige Schatztruhe für BackwerkliebhaberInnen! ;-)). Kuchenränder und Reste von Kuchenausstecharbeiten eignen sich mindestens genauso gut. Da ich die Idee sehr spontan hatte und nur noch ein Rest Frischkäse im Hause war, habe ich einen Teil durch Nutella ersetzt. Das Ergebnis war unglaublich lecker und es hat großen Spaß gemacht die Cake Pops zu dekorieren – auch wenn ich auf die (eigentlich charakteristischen) Stiele vezichtet habe und stattdessen so eine Art Mini-Pralinen kreiert habe.

Cake Pops – fáciles de preparar, ideales para usar los restos e increíblemente decorativos. Cuando vi por primera vez una foto de los quequitos en palo en Bakerella fue amor a primera vista. Hace mucho tiempo que los quise probar pero nunca encontré el tiempo. Entonces mi amiga Birthe me regaló un moldecito para formar la masa en forma de un cupcake enano. Cuatro largos meses lo guardé en la estantería hasta darme cuenta de que no puedo pasar un año en el extranjero sin haberlo probado antes y enviarle una foto a Birthe para su cumplea cumpleaños (en ese momento ya estaba a varios miles kilómetros de distancia en América del Sur).

Como base usé un queque mármol que encontré en nuestro congelador (un verdadero tesoro para los amantes de todo lo horneado ;-)). Bordes de torta y restos de Queques igualmente se pueden usar. Como la preparación fue una idea espontánea sólo quedaba un resto de queso crema, así que lo mezclé con Nutella. El resultado fue increíblemente delicioso!

Cake Pops

Zutaten:
Kuchen(reste)
Frischkäse
Nutella

Zubereitung:
1. Kuchen(reste) zerbröseln. Ich habe dazu meine Hände genutzt, ihr könnt jedoch auch einen Mixer zur Hilfe nehmen.
2. Nach und nach Frischkäse und Nutella hinzugen und alles mit den Händen oder der Rückseite eines Löffels gut vermengen, bis ihr eine formbare, zusammenhaltende Masse erhaltet.
3. Kugeln formen. In den Kühlschrank stellen. Mit Schokolade überziehen und nach Belieben mit bunten Streuseln & Co. dekorieren.

Cakepops

Ingredientes:
(Restos de) Queque
Queso crema
Nutella

Preparación:
1. Desmigajar el queque usando las manos o una licuadora.
2. Agregar poco a poco el queso crema y la Nutella, mezclando todo bien con las manos o la parte posterior de una cuchara hasta obtener una masa moldeable.
3. Formar bolas. Refrigerar. Cubrir con chocolate y decorar a gusto.

Cakepops

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Kokosmakronen {In der Weihnachtsbäckerei III}

Kokosmakronen. Ich liebe sie. Erstens schmecken sie nämlich genau wie die Zitronenschnitten auch bei warmen Temperaturen und zweitens sind sie superschnell gemacht. Also auf geht’s in die Küche, (nicht nur) wenn ihr noch Plätzchen für den dritten Advent braucht!

Galletas de coco. Las amo. Primero porque igual que los trozos de limón se pueden consumir igualmente durante los días calurosos y segundo están listas en un dos por tres. 

Kokosmakronen

Zutaten:
200 g Kokosraspeln
4 Eiweiß
200 g Zucker
etwas gemahlenen Zimt

Zubereitung:
1. Eiweiß sehr steif schlagen. Zucker und Zimt unterschlagen und die Kokosraspeln vorsichtig unter den Eischnee heben.
2. Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein gefettetes Backblech setzen.
3. Im vorgeheizten Backofen bei 140 etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Kokosmakronen

Macaroons de Coco

Ingredientes:
200 g de coco rallado
4 claras de huevo
200 g de azúcar
algo de canela molida

Preparación:
1. Batir las claras de huevo a punto de nieve con una batidora eléctrica. Añadir poco a poco el azúcar, batiendo entre cada adición, hasta combinar bien y lograr una mezcla espesa y brillante.
2. Agregar una pizca de sal y el extracto de vainilla y batir brevemente. Incorporar cuidadosamente el coco con movimientos envolventes con una espátula hasta que quede bien unificado.
3. Disponer cucharaditas colmadas de la mezcla en una bandeja recubierta de papel de horno o bien engrasada; tratar de hacer un montoncito con cada porción de mezcla.
4. Hornear en horno precalentado a 140°C durante 20 a 25 minutos. Dejar enfriar en la bandeja unos 10 minutos para que ganen consitencia. Luego pasar a una rejilla para que enfríen bien. Conservar en un recipiente hermético.

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Vanillekipferl {In der Weihnachtsbäckerei II}

Vanillekipferl – der Inbegriff der deutschen Weihnachtsplätzchenkultur. Heute mal ohne viele Worte; einfach ein paar Fotos und das Rezept. Zackbum, ich bin dann auch schon wieder in der Küche um etwas neues auszuprobieren!

Galletas de media luna de vainilla – probablemente la receta más típica alemana para galletas navideñas. Hoy sin muchas palabras; sólo unas fotos y la receta.

Vanillekipferl Vanillekipferl

Zutaten:
250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eigelbe
200 g Butter
125 g gemahlene Mandeln
Puderzucker

Zubereitung:
1. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Eigelbe, Butter und Mandeln hinzugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts gut durchmischen. Anschließend auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten.Wenn er klebt für eine Weile kalt stellen.
2. Aus dem Teig bleistiftdicke Rollen formen, in ca 5 cm lange Stücke schneiden und die Enden etwas dünner rollen.
3. Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca 10 Minuten backen.
4. Die heißen Vanillekipferl mit gesiebten Puderzucker besteuen.

Vanillekipferl

Galletas de media luna de vainilla

Ingredientes:
250 g de harina
1 pizca de polvos de hornear
125 g de azúcar
1 cucharadita de vainilla
3 yemas de huevo
200 g de mantequilla
125 g de almendras molidas
azúcar flor

Preparación:
1. Mezclar la harina con los polvos de hornear y tamizar en un bol para mezclar. Agregar el azúcar, la vainilla, las yemas de huevo, la mantequilla y las almendras. Envolver en un film transparente y guardar durante una hora en la nevera.
2. Precalentar el horno a 180 ºC. Poner papel vegetal o mantequilla en la bandeja. Cortar la masa en bolitas del tamaño de una avellana, y darles la forma de una media luna y ponerlos en la bandeja.
3. Hornear durante unos 12 min. Hasta que cambien a un color dorado-beige.
4. Aún calientes rebozar la parte superior en el azúcar con vainilla, y dejar enfriar

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Zitronenschnitten {In der Weihnachtsbäckerei}

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt; erst eins, dann zwei… Ja, es ist schon so weit, der zweite Advent liegt hinter uns. Ich kann mir vorstellen, dass in Deutschland bereits ordentlich Weihnachtsstimmung aufgekommen ist, jetzt wo alles schneebedeckt ist und die Kälte durch jede Ritze kriecht. Am Sonntag (und eigentlich auch jedem anderen Tag der Woche ;-)) werden bei Weihnachtsliedern und Kerzenschein fleißig Plätzchen verputzt und Nachschub gebacken.

Nun friste ich mein Dasein nun aber am anderen Ende der Welt und die Temperaturen sind mit um die 30°C alles andere als winterlich. Die Sonne geht spät unter und wenn nicht in jedem Einkaufszentrum ein überdimensionaler amerikanischer Kitschbaum stünde, so könnte man glatt vergessen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Nichtsdestotrotz habe ich mich neulich in die Küche gestellt und einen ganzen Tag lang Plätzchen gebacken, die nun auch schon wieder so gut wie aufgegessen sind.

Heute möchte ich mit euch das Rezept für meine Lieblingsplätzchen teilen: Zitronenschnitten. Und da sie dank der Zitrusfrüchte so herrlich frisch schmecken, kann man sie auch gut bei chilenischem Sommerwetter am Strand genießen.🙂

Para mis queridos lectores hispanohablantes desde hoy empezaré a compartir mis recetas también en castellano. Como (todavía) no soy experta en relación al vocabulario de cocina encontrarán las recetas traducidas con el traductor de Google y después modificadas un poco por mí.🙂 Hoy quiero compartir con ustedes mi receta favorita para galletas navidenas: Trozos de Limón!

 Zitronenschnitten

Zutaten:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
225 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
125 g kalte Butter
125 g gemahlene Mandeln
1-2 unbehandelte Zitronen
100 g Puderzucker

Zubereitung:
1. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, auf die Arbeitsfläche sieben und in der Mitte eine Mulde eindrücken.
2. 75 g Zucker, Vanillezucker und das Ei hineingeben und mit dem Mehl zu einem Brei verkneten.
3. Butter in Stücke schneiden, auf den Brei geben, mit Mehl bedecken und alle Zutaten verkneten. Kalt stellen.
4. Die gemahlenen Mandeln mit 150 g Zucker, der abgeriebenen Schale einer Zitrone und dem Saft von 1 bis 2 Zitronen verrühren, sodass eine streichfähige Masse entsteht.
5. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu einer Platte von etwa 32×22 cm ausrollen. Eine Teigplatte auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Mandel-Zitronen-Mischung bestreichen. An den Rändern einige Millimeter freilassen. Die andere Platte darauf legen und an den Rändern gut andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20 bis 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit den Puderzucker sieben und mit ca. 2 EL Zitronensaft glattrühren, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Das Gebäck nach dem Backen sofort mit dem Guss bestreichen.
7. Erkalten lassen und ich Streifen von etwa 1×5 cm schneiden. Advent feiern und bei Kerzenschein genießen!🙂

Zitronenschnitten

Trozos de Limón

Ingredientes:
250 g de harina
1 cucharadita de polvos de hornear
225 g de azúcar
1 cucharadita de vainilla
1 huevo
125 g de mantequilla fría
125 g de almendras molidas
1-2 limones
100 g de azúcar flor

Preparación:
1. Mezclar la harina con los polvos de hornear, tamizar sobre la superficie de trabajo y en medio de una depresión.
2. Agregar 75 g de azúcar, la vainilla y el huevo y mezclar con la harina hasta formar una pasta.
3. Cortar la mantequilla en trozos y colocar en el hoyo, cubrir con harina y amasar todos los ingredientes. Refrigerar.
4. Mezclar las almendras molidas con 150 g de azúcar, la ralladura de un limón y el jugo de 1-2 limones hasta obtener una pasta untable.
5. Dividir la masa en dos partes iguales y extender con el rodillo en rectángulos de unos 32×22 cm. Colocar uno de los rectángulos sobre una bandeja de horno engrasada o forrada con papel de hornear y unte con la mezcla de almendra y limón. En los bordes dejar unos milímetros libres. Colocar el otro rectángulo de masa encima de la masa y presione con firmeza alrededor de los bordes. Pinchar con un tenedor varias veces.
6. Hornear en el horno precalentado a 180 º C durante unos 20 a 25 minutos. Mientras tanto, tamizar azúcar flor y mezclar con aproximadamente 2 cucharadas de jugo de limón hasta que esté suave. Untar las galletas inmediatamente después de sacarlas del horno.
7. Deje enfriar y corte en franjas de aproximadamente 1×5 cm.

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar

Marmor(tassen)kuchen

Ich bin zurück! Zurück in der Bloggerwelt, die deutsche Heimat muss noch bis Ende Mai auf mich warten – auf mich und meine Kuchen. Während der letzten vier Wochen hatte ich die Gelegenheit, eines der größten Retailunternehmen Südamerikas etwas genauer kennenzulernen, aber alles was ich im weit entfernten Chile so treibe könnt ihr bekanntermaßen hier nachlesen. So begab es sich, dass meine Kollegen wissen wollten: „Was ist in Deutschland anders als bei uns in Chile?“ Bei so zahlreichen Antwortmöglichkeiten weiß man gar nicht, womit man anfangen soll. „Zum Beispiel beim Essen; was ist dort nicht erhältlich?“ Mmmmh, eine Avokado kostet in Deutschland in etwa soviel wie in Chile ein ganzes Kilo und hier kommt kein Gericht ohne Zitronensaft und Mayonnaise aus – und Dulce de Leche kann man bei uns nicht im Supermarkt kaufen. „Was esst ihr denn dann an süßen Dingen? Keinen Pie de Limón, keine Himbeer-Baiser-Torte, keine Torta de Mil Hojas mit gaaaanz viel Dulce de Leche?“ Gute Frage. In Deutschland isst man Kuchen. Kuchen gibt’s hier auch, bezeichnet allerdings nur flache, mit Obst belegte Gebäckstücke. Manchmal sagen Taten mehr als tausend Worte und so stellte ich am folgenden Wochenende die Küche auf den Kopf und entschied mich anhand der gefundenen Zutaten zum Backen eines Marmor(tassen)kuchens – sehr praktisch, vor allem wenn man in der fremden Küche trotz halbstündigen Herumstöberns keine Küchenwaage auftreiben kann.

MarmorkuchenDSC_9263

Zutaten (für eine Kastenform):
4 Eier
2 Tassen Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Vanilleessenz
1 Tasse Milch
4 Tassen Mehl
1 Tütchen Backpulver
250 g Butter
ungesüßtes Kakaopulver

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Vanillezucker und Milch hinzugeben und vorsichtig verrühren, denn die Masse ist (noch) sehr flüssig.
2. 3 Tassen Mehl über die Masse sieben und unterrühren. Die Butter schmelzen und ebenfalls unterrühren. Den Rest des Mehls mit dem Backpulver mischen, hinzugeben und so lange rühren, bis eine cremige Masse entsteht.
3. Die Hälfte des Teiges in eine gut gefettete und mit Mehl ausgestäubte Backform geben. Die andere Hälfte des Teiges mit dem ungesüßten Kakaopulver vermischen, sodass dieser eine dunkelbraune Farbe bekommt.
4. Dunkle Masse über den hellen Teig geben und diese mit einer Gabel durchmischen. Dabei nicht zu lange rühren, denn beide Teigfarben sollen noch zu erkennen sein. Ungefähr 50 Minuten backen, zwischendurch Stäbchenprobe machen.
5. Mit Freunden und Kollegen ein Kaffepläuschchen veranstalten, Lebensereignisse austauschen, Spaß haben und einen Teil deutsche Kuchenkultur weitergeben – ohne Scherz: in einigen chilenischen Supermärkten steht sogar deutsche Dr. Oetker Marmorkuchen-Backmischung im Regal. Lasst es euch schmecken!🙂

Veröffentlicht unter Liebe geht durch den Magen | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare