Rhabarberkompott mit Limonenmousse

Die Rhabarberzeit ist beinahe vorbei und in den Regalen stapeln sich nur noch riesige, geradezu genmanipuliert ersscheinende Stangen. Doch auch nach andauerndem Verzehr dieses Gemüses (ich lerne dazu ;-)) hatten wir noch nicht genug. Deshalb hieß es: ein neues Rezept muss her! Fündig wurde ich bereits vor einiger Zeit bei LA TARTINE GOURMANDE und nun hatte ich endlich die Möglichkeit, das Rezept für Rhabarberkompott mit Limonenmousse auszuprobieren – ein Traum (und übrigens auch jedes einzeln verehrt ein Genuss)!
Für mich war es das erste Mal, dass ich Rhabarber verwendet habe, deswegen war ich zu Beginn etwas verunsichert, wie das Ergebnis aussehen würde, doch alles ist gut gegangen.

Zutaten (für ca. 6 Personen):
1,3 kg Rhabarber
Apfelsaft
160 g Zucker
2 Limonen
2 Blätter Gelatine
2 EL Milch
2 Eigelb
4 Eiweiß
1 Prise Salz
250 g Mascarpone
250 g Erdbeeren
3 Löffelbiskuits

Zubereitung:
1. Für den Rhabarberkompott den Rhabarber würfeln. Dies geht am einfachsten, wenn ihr die Stangen einmal längs in der Mitte durchschneidet und diese dann klein schneidet. In einem Topf mit 100 g Zucker vermengen und etwas Apfelsaft hinzugeben. Die Mischung zum Kochen bringen, abdecken und ca. 10 Minuten garen, bis der Rhabarber anfängt sich aufzulösen (ok, das ist jetzt wahrscheinlich nicht fachsprachlich korrekt ausgedrückt, aber so habe ich mir das besser merken können). Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
2. Die Blattgelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Nach 5 Minuten mit den Fingern das Wasser herausdrücken. Die Milch erhitzen und die Gelatine darin auflösen.
3. Die Eigelbe mit 60 g Zucker schaumig schlagen. Die Mascarpone sowie die aufgelöste Gelatine hinzugeben und alles gut verrühren.
4. Die Limonen auspressen und den Saft zu der Mascarpone-Masse geben. Ein paar Erdbeeren für die Dekoration beiseite legen und den Rest in Würfel schneiden.
5. Die Eiweiße mit einer Prise Salz solange schlagen, bis sie beinahe steif sind. 1 TL Zucker hinzugeben und eine weitere Minute lang schlagen. Anschließend vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.
6. 6 Gläser bereitstellen. Zuunterst etwas Rhabarber einfüllen (sparsam mit dem Saft umgehen!), anschließend die Erdbeeren darübergeben. Nun noch einmal Rhabarber hineinfüllen und mit dem Limonenmousse abschließen. Zwei bis drei Stunden kalt stellen.
7. Kurz vor dem Servieren die Löffelbiskuits fein zerbröseln und über die Limonenmousse streuen. Mit den übrigen Erdbeeren dekorieren.


Dieses Rezept ist übrigens mein Beitrag zu den Rhabarberwochen auf Orangenmond, wo ihr viele weitere leckere Rezepte findet. Viel Spaß beim Stöbern!

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Über Anni

Anni, 19 Jahre jung. Deutsch-Chilenin auf der Reise durch die große weite Welt, von einer Küche zur nächsten. Ständig auf der Suche nach neuen kreativen Rezepten und den dazugehörigen (Test-)Essern.
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9 Antworten zu Rhabarberkompott mit Limonenmousse

  1. Ela schreibt:

    Hui, das sieht ja wirklich extrem lecker aus… :)

  2. himbeermarmelade schreibt:

    oh das sieht wirklich super super lecker aus. auch ganz toll fotografiert. werde ich bestimmt mal nachmachen!

  3. Talarion schreibt:

    Meine Frau ist ebenfalls sehr davon begeistert :) hier glitzerten schon die Augen !

    • anni134 schreibt:

      Der Arbeitsaufwand lohnt sich auf jeden Fall und noch gibt es Rhabarber (und die ersten Erdbeeren, juhuu) ;-)

      • Talarion schreibt:

        Am Wochenende soll es Erdbeercupcakes geben :) ich werde hier noch dick und rund *G* aber wenn es ihr Spaß macht möchte ich dem ja nicht im Wege stehen.

      • anni134 schreibt:

        Das kenne ich gut von meiner Familie: “Schon wieder Kuchen? Du hast doch gerade erst gebacken…” Am Ende findet sich aber trotzdem immer ein Freiwilliger zum Probieren (und auch gerne mal etwas mehr essen :-))

      • Talarion schreibt:

        Da ist eher das Problem, dass ich so eine Art Süßigkeitenlimmit pro Woche habe. Nicht dass Ichs ned essen könnte, aber wenn das erreicht ist habe ich keine Lust mehr auf Süßes. Zur Rettung meiner Frau verfüge ich über eine essbegeisterte Verwandtschaft die meist schon zu sabbern anfängt, wenn sie erwähnt dass sie etwas mitgebracht hat :)

  4. Janneke schreibt:

    Das sieht sooo lecker aus! Die Erdbeeren sind auch besonders raffiniert. Super Rezept :)

    Liebe Grüße,
    Janneke

  5. Verboten gut ! schreibt:

    WoW
    das ist ja ein Hit, wäre mir doch glatt entgangen wenn Du nicht auf meinem Blog gewesen wärst.
    Danke fürs Vorbeischauen … Ich behalte deinen Blog im Auge hier gibts viel köstliches was mir gefällt.
    LG Kerstin

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